Funktion (vereinfachte Darstellung)

Das Colon-Hydro Therapiegerät wird oft in Verbindung mit der Nicht-invasiven Induktions-Therapie eingesetzt.

Die Therapie des Zell- und Lymphsystems ist die Therapie der Zukunft. Dazu gehört die "CHT (Darmspülungen mittels Therapiegerät)" und die "NIIT".

In den feinsten Blutgefäßen (Kapillargefäße) wird aus dem artheriellen Blut (vom Herz weg führend) venöses Blut (zum Herz zurückfließend). Durch die Gefäßenge entsteht ein starker Druck. Dabei wird etwa 10% Plasma (wasserähnliche Flüssigkeit mit Nährstoffen, Sauerstoff und Mineralien) aus dem
Blut herausfiltriert, das im Lyphsystem verbleibt. Dieses Plasma durchfließt den extrazellulären Raum und mit den darin befindlichen Nährstoffen und Sauerstoffen wird die Zelle ernährt. Jede Zelle wirkt wie ein kleines Kraftwerk und produziert Energie. Der menschliche Körper besitzt etwa 13 Billionen Zellen. Diesen extrazellulären Raum (Raum außerhalb der Zelle und zwischen den Zellen) therapieren wir mit der CHT (Darm-Wasser-Therapie). Man hat festgestellt, daß die Flüssigkeit im extrazellulären Raum teilweise sich verdickt. (Säure macht hart, Lauge macht weich). Zu dem haben die einzelnen Zellen nur eine bestimmte Lebensdauer, dann gehen sie zugrunde und werden ersetzt. Diese Zellschlacken und andere nicht mehr benötigte Stoffe werden über das Lymphsystem abtransportiert und fließen letztlich in die Blutbahn zurück, wo sie über die Leber entgiftet und über die Nieren ausgeschieden werden. Der Erfolg der CHT läßt sich wahrscheinlich auf die „Säuberung“ des extrazellulären Raums zurückführen, sonst wäre der Erfolg der CHT mit seinen Akutphasen nicht erklärbar. Die Zelle wird jetzt wieder optimal ernährt. Was machen wir aber, wenn die Zelle selbst krank ist und trotz optimaler Versorgung nicht mehr gesund wird?

Die menschliche Zelle besitzt ein Zellmembran mit einer Wanddicke von 10 Nanometern (100 Ängström). Die gesunde Zellmembran widersteht einer Spannung von 80-100 m Volt. Erkrankt die Zelle wegen Sauerstoff- oder Nährstoffmangel so sinkt ihr Membranpotential bei Entzündungen (Arthritis)auf etwa 60-50 m Volt, bei degenerativen Krankheiten auf 50-40 m Volt, bei Krebs auf 15-20 m Volt.

Wird also die Zellmembrane (Isolierwand der Zelle) krank, wird die Membrane porös und durchlässiger und der Austausch von Elektrolythen, Mineralien, Nährstoffen, Enzymen, Hormonen, findet nicht mehr statt. Die Zelle geht vorzeitig zugrunde. Es entstehen vermehrt Zellschlacken. Der Abtransport wird immer schwieriger. Später gehen ganze Zellverbände zugrunde, der entsprechende Bereich verschlackt und wird sauer. z.B. Krebs besitzt das sauerste Gewebe überhaupt.