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Homöopathie

(Die Lehre von Krankheiten, die mit Symptomen eines Stoffes, der ähnliche Symptome wie die Krankheit selbst hervorruft, arbeitet)

Diese Therapieform wurde im 19. Jahrhundert von Dr. Hahnemann entdeckt und wird heute in fast allen Ländern eingesetzt.
Ein einfaches Beispiel; diese sind immer noch am anschaulichsten.
Bei Grippe entsteht zuerst ein Kältegefühl, später Symptome von Hitze.
Das Kältegefühl wird in diesem Stadium mit Aconitum, einer giftigen Gartenpflanze, behandelt, das Stadium der Hitze mit Belladonna, dem Gift der Tollkirsche. Diese Gifte werden in den Medikamenten so hoch verdünnt, dass keine Giftwirkung mehr vorhanden ist.
Aber der Körper hat das Gefühl, dass in diesem Stadium die Grippe viel stärker ist als in Wirklichkeit. Ihm wird also eine viel stärkere Grippe vorgegaukelt. Folglich reagiert das Immunsystem auch im viel stärkeren Maße als üblich.
Die Homöopathie fordert das Immunsystem heraus, mit dem Ziel, den Körper schneller und effektiver zu regenerieren.

Homöopathische Medikamente werden in verschiedenen Potenzen (Verdünnungsgraden) angeboten.
D1 = 9 Teile Wasser + 1 Teil Wirkstoff
D2 = 1 Teil von D1 + 9 Teile Wasser
D3 = 1 Teil von D2 + 9 Teile Wasser usw.
Es gibt die D- Potenzen, also 10er Potenzierungen, die C- Potenzen, also 100er Potenzierungen und andere. D6 heißt also, es besteht ein Verdünnungsgrad von ungefähr 1: 100.000.
Diese Medikamente werden immer in einem gleichmäßigen, bestimmten Rhythmus verschüttelt. Ab der Potenz D23 ist kein Molekül eines Wirkstoffs mehr im Medikament vorhanden. Trotzdem werden Medikamente im Bereich C200, C1000 und mehr verwendet. In diesem Bereich wirken nur noch die Schwingungen des Stoffes, der einmal im Medikament vorhanden war.

Im akuten Krankheitszustand werden Potenzierungen von D4 bis D12 verwendet, im chronischen Zustand D30 und mehr, für psychische Beschwerden ab D200. Hochpotenzen wirken mehr in psychischen Bereichen. Tiefpotenzen wirken mehr bei körperlichen Problemen.

Das richtige „Simile“ (ähnlicher Stoff) zu finden, ist eine Kunst, die jahrelange Erfahrung voraussetzt In unserer Praxis werden die Medikamente mit dem Vega- Filterverfahren ausgetestet. Das verkürzt die Arbeitszeit ungemein und die Trefferquote ist relativ hoch.
Ansonsten werden die Symptome der Krankheit vom Patienten teilweise über Stunden durch Befragungen ermittelt, notiert und ausgewertet. Danach werden diese Patientensymptome mit Medikamenten verursachenden Symptomen verglichen und das gefundene Medikament dann in der richtigen Potenzierung (Verdünnungsgrad) verordnet.

Obgleich diese Therapie auch von vielen Schulmedizinern praktiziert wird, ist sie in der Schulmedizin umstritten. In der Naturheilkunde wird sie allerdings mit positiven Erfahrungen angewendet.