Durchführung / Wirkungsweise

Voraussetzung ist ein spezieller Raum für die Colon- Hydro- Therapie, mit schnell zu erreichender, eigener Toilette.
Der Patient entkleidet sich im unteren Bereich und zieht zur körperlichen Abdeckung eine vorne geschlossenen Colon- Hydro- Mantel an. Er legt sich abgedeckt und ausgestreckt in Rückenlage auf die Liege, die auch möglichst höhenverstellbar sein sollte. Durch kurzes Drehen des Körpers zur Geräte abgewandten Seite und Anwinkeln des oberen Beines, wird die Analmuskulatur entspannt. Ein Spekulum (Röhrchen) wird ungefähr 5cm tief anal eingeführt. Danach legt sich der Patient wieder entspannt in Rückenlage.
Am Spekulum wird ein dickerer, gerippter Abflussschlauch und ein dünner Wasser- Zufuhrschlauch befestigt. Beide werden am Colon- Hydro- Gerät aufgesteckt.
Durch Wasserdruck, Temperaturwechsel und Darmmassage  werden frische und alte Schlacken gelöst und mittels Klarsicht- Abfuhrschlauch und Gerätefenster für den Patienten sichtbar abtransportiert.
Anfangs ist der Kot noch mittel bis gelbbraun und schwimmt im Abflusssystem oben. Später nimmt er eine tiefschwarze Farbe an und fließt ausgegast und schwerer als Wasser über den Boden ab.
Für viele Patienten ist es erschreckend, welche Mengen sich schubartig nach vielen Behandlungen trotz anderer vorhergehender Reinigungskuren, wie mehrwöchiges Fasten, Grey- Kur, Mayr- Kur usw., noch entfernt werden.
Mit Hilfe eines, von uns entwickelten, vorgeschalteten Druckausgleichs- Ventils kann die Therapiezeit auf ungefähr 30min verkürzt werden.
Die Kosten für 1 CHT liegen nach dem Stand vom Jahr 2006 bei 60- 90 € pro Behandlung.

Nebenwirkungen

Die Behandlung ist geruchfrei, sauber und hygienisch, dabei wesentlich gründlicher als alle anderen Darmausleitungsverfahren.
Zudem ist sie absolut ungefährlich. Die Geräte schalten bei Temperaturerhöhung oder erhöhtem Druck automatisch aus.
Es gab, meines Wissens, bisher in Deutschland keinen Unfall. Es ist eines der sichersten Therapien. Bei vielen Patienten ist der Aufbau der Darmflora nicht notwendig. Im letzten Meter des Dünndarms besitzen wir teilweise eine Dickdarmflora, da die Bauhin’sche Klappe zwischen Dünn- und Dickdarm nie ganz schließt.
Laufend baut sich so die Dickdarmflora neu auf. Im optimalen Milieu verdoppeln sich die „gesunden“ physiologischen Bakterien alle 30min, im „kranken“ physiologischen Milieu nur alle 30 Stunden. (Fa. Ardeypharm)

Begleittherapien

Wir empfehlen parallel zur CHT trotzdem entsprechende Begleittherapien, um den Darm vor der Behandlung zu entgasen. Denn ein geblähter Bauch, gefüllt mit Gär- und Faulgasen, verhindert oft eine erfolgreiche Behandlung.

Dazu gehören:

  • Tabletten gegen Darmpilze
  • Enzyme aus Pflanzen bei Verdauungsschwächen, besonders bei alten Patienten
  • Enzym- Lefax zum „Abbinden“ der Darmgase
  • Tee aus Fenchel, Kümmel und Anis zum Entblähen
  • Weglassen unverträglicher Lebensmittel (Milchprodukte vom Tier sind extrem häufig für Menschen unverträglich)

Der Einsatz liegt in der Hand des Therapeuten.

Später werden häufig noch Bakterienpräparate (Probiotika) zugeführt. (siehe ZDF-Doku vom 06.12.2006) 
Es kommt nicht mehr zur Eiweißfäulnis mit gefährlichen Leichengiften wie Putreszin, Kadaverin und kaum noch zur Gärgasbildung wie Methan, Buthan usw.

Bauchmassage

Wichtig bei der CHT ist die durchführende Bauchmassage. Sie ist normalerweise eine starke Streich- Druckmassage. Entlang der Dickdarmkontur, von Dickdarmanfang bis Dickdarmende, wird teils durch sanften, teils durch festen Druck versucht alte hochgiftige Schlacken, Kotsteine usw. aus den Darmtaschen zu lösen.
Meist setzen wir die erfolgreiche Massage nach Vogler ein. Hierbei wird an vier Punkten im Uhrzeigersystem mit kreisenden Bewegungen und sanften Druck massiert: Darmanfang, rechte Flexur (Biegung), linke Flexur und unterer Darmabschnitt.
Unterstützt wird das Prozedere durch eine kurzzeitige Darmspannung. Frischwasser fließt kontinuierlich in den Darm, aber der Abwasserfluss wird zu gesperrt. Beim unangenehmen Bauchdruck wird durch ein kurzes „Stop“ des Patienten der Abwasserhahn geöffnet.


Sicherheit

Natürlich enthält das Gerät auch ein Sicherheitsventil für den Staudruck. Durch ständige Bewegung des Darms wird die Peristaltik erhöht und uralte hochgiftige Schlamme entfernt. Das kann der Patient am Klarsichtschlauch und Apparatefenster selbst beobachten.
Nach und nach wird der gesamte Colon (Dickdarm) durch Wasser in zahlreichen Intervallen durchgeführt, gereinigt.

Erstaunlich ist für den Patienten folgender Hergang: Während des 3-wöchigen Fastens wird keine feste Nahrung zu sich genommen. Trotzdem sieht der Patient bis zum letzten Tag, daß sich große Mengen alter Kot löst und abfließt. Das ist interessant für jeden fastenden Patienten.

Diese Therapien wird in fast allen zivilisierten Ländern dieser Erde ohne "Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterwissenschaftlichen Nachweis" durchgeführt.