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Die Akupunktur (Nadelstichtechnik)

Historie
Die chinesische Akupunktur ist etwa 5000 Jahre alt. Die alte chinesische Akupunktur betraf nur die Behandlung von Beinen und Armen, da der Arzt damals den Körper der Frau nicht berühren und untersuchen durfte. Aus der Not heraus entwickelte sich die Pulsdiagnose. Später entstand die Ganzkörper- Akupunktur.
Die Kelten, ein europäischer großer Volksstamm, entwickelten die Ohrakupunktur. Bei der chinesischen, wie auch der keltischen Akupunktur wurde nicht mit einer Nadel, sondern mit einem spitzen Holz- und Steinsplittern gearbeitet.
Die Heilpraktiker übernahmen diese Außenseitermethode und durch sie wurde sie weiterentwickelt und der Nachwelt erhalten.
Inzwischen gibt es verschiedene Methoden der Akupunktur. Während früher ausschließlich mit Nadeln gearbeitet wurde, verwendet man heute die Akupunktur- Injektion, die Elektro- Akupunktur, die Reizstrom- Akupunktur, die Laser- Akupunktur usw.

Funktion
In der traditionellen chinesischen Akupunktur unterscheiden wir 8 verschiedene Meridiane. Sie verlaufen grob von den Zehen entlang der Wirbelsäule, über Bauch und Rücken, bis in die Finger. Diese Akupunkturlinien muss man sich vorstellen als Energiebahnen, wie etwa eine Stromleitung. Es gibt Organe der „Fülle“ und auch Organe der „Leere“. Entsprechend stark oder schwach sind auch die Energiebahnen. Mit Hilfe der Nadelung versucht man die Energiebahnen auszugleichen, so dass überall gleichmäßig viel Energie fließt.
In der Schmerzakupunktur testen wir heute mit einem Akupunktur- Such- und Therapiestift den Schmerzpunkt millimetergenau aus und nadeln diesen. Durch Stimulation des Punktes durch die Nadelung entsteht beim Patient ein Schmerz, ein Kribbeln oder eine Elektrisierung. Im chinesischen wird diese Empfindung Qi genannt. Die Blockade, und damit der Schmerz, nimmt langsam ab, er fließt ab. Wir verwenden in unserer Praxis kaum noch Akupunktur- Nadeln, sondern einen Reizstrom- Therapiestift.
Unter Gesundheit versteht der ‚Akupunkteur’ die geistige und körperliche Harmonie.
Bei diversen chronischen Erkrankungen hat die Akupunktur oft einen ausgleichenden, teilweise auch lindernden Effekt. Häufig lässt die Therapiewirkung auch nach einiger Zeit nach oder es kommt zur Problemverschiebung.
In unserer Praxis werden deshalb „ursächliche“ Therapien, wie die „Colon- Hydro- Therapie“ (CHT) und die „Neue Schmerz- Therapie nach Ullrich“ (NSTU), immer häufiger bevorzugt.
Die Akupunktur hat in unserer Praxis zwar einen hohen Stellenwert, der aber stetig abnimmt. Die bessere Therapie ist der Tod der guten Therapie. Diese Therapie wird in der Naturheilkunde seit 5000 Jahren angewendet , obwohl sie in der Schulmedizin umstritten ist.